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Altwiesen und Burghalder

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Pfälzerwald-Verein Ortsgruppe Hauenstein 1913 e.V.


 

 

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Die Dicke Eiche

 

 

 

 

 

 

 


Die “Dicke Eiche”

 

 

 

 

Fällung der  Dicken Eiche

 

Am Samstag, 09.10.2010, wurde auf Veranlassung der Kreisbehörde die Ruine der Dicken Eiche aus Sicherheitsgründen gefällt.

Der Zustand des Baumes wurde in den letzen Jahren kritisch. Der Stamm wurde von einem Pilz befallen und nagte an der Standfestigkeit des einzigartigen Naturdenkmals, was zwangsläufig zur Fällung der Baumruine führte.
Nach dem Rudolph Breitsch mit einer Harpune ein Seil zum hochziehen der Stahlkette über den Baum katapultierte, wurden die weiteren Arbeiten zur Fällung vom THW Hauenstein durchgeführt. In Anwesenheit des SWR, der am gleichen Abend in seiner Landesschau über den Vorgang berichtete, fiel die Dicke Eiche kurz vor 12 Uhr unter der Zugkraft des technischen Gerätes zu Boden.


Pressebericht

 

links: Rudolph Breitsch bedient die Harpune

 

Der Baumruine werden die Ketten angelegt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die DIcke Eiche aus besseren Tagen

Die “Dicke Eiche”

Die Namensgeberin unseres Wanderheimes „Zur Dicken Eiche“,
wurde im März 1994 durch blindwütige Zerstörungswut derart
beschädigt, dass sie letztendlich abstarb.

Fünf 30 cm tiefe fachmännisch ausgeführte Schnitte mit einer
Kettensäge durchtrennten die Versorgungskanäle einer
kompletten Hälfte des Baumes.
Sämtliche Rettungsversuche in den folgenden
Jahren verliefen leider vergebens.

Bis heute ist nicht bekannt wer diesen Frevel an der ca. 300jährigen Eiche ausübte.

 

 

Bild oben: die “Dicke Eiche” aus besseren Tagen

Bild unten: die “Dicke Eiche” im Juni 2007

Dicke Eiche Juni 2007

Gedanken über die 300 Jahre alte „Dicke Eiche“
unweit des Waldkirchlein gelegen.

Hier am Sorgenberg in der in der Pfalz, haben gläubige Christen im Jahr 1748 in unmittelbarer
Nähe zu mir, die Kapelle
„Maria Himmelspforte“
zu Ehren des Herrn und Schöpfers der Welt errichtet.

Bereits zu dieser Zeit stand ich in ihrer Nähe
und war von stattlicher Gestalt.

Doch nun.

Was fällt Euch eigentlich ein.

Euer Schwerthieb, Euer Lanzenstich hat mich
zutiefst getroffen.

Seid Ihr Menschenkinder dann von allen guten Geistern verlassen.

Ward es Euch nicht bewusst, so will ich, die dicke Eiche,
es Euch einmal in aller Deutlichkeit sagen.

Meine Brüder und Schwestern leben schon Jahrmillionen
auf diesem Himmelskörpers da ward von euch Geschöpf noch nichts zu sehn.

Unsere Samen haben sich in die Erde gebohrt
und neues Leben entstand aus dem Nichts,
wir werden noch in voller Blüte uns wanken,
unsere Blätter tanzen ihren Reigen im Herbsteswind,
wir sind noch immer Teil des Ganzen
da werdet Ihr schon wieder verschwunden sein.

Denkt nach was Ihr in den letzten 100 Jahren schon alles zerstört habt.

Mit euch geht es noch schneller zu Ende als es begonnen hat.

Wollt Ihr Eure Chance nutzen, so besinnet Euch eines Bessern.

Ihr müsst Euch unseren Gesetzen, den Gesetzen uns aller,
den Gesetzgebungen des Universums, die über Tausende von Generationen
entstanden sind, unterwerfen und diese akzeptieren.

Nur so und auch dies ist nicht einmal gewiss, könnt Ihr die vertriebenen
Himmelsmächte zurückholen und sie um Verzeihung bitten
und Euer Bestreben kundtun auch Teil des Ganzen zu werden,
dann könnt Ihr nur hoffen und beten.

Nun aber schaut mich an,
Ihr, die doch so an die Schöpfung glaubt zu behaupten,
nun schaut mich an was Ihr aus mir und allem um uns herum gemacht habt.

Dies Papier könne tausendfach vom Himmel fallen,
wohin es auch fiele, fändt es seinen Platz.

Paul Krächan, Wörnbrunn